konzept

Alameda – Allee der Begegnungen

Die Allee der Begegnungen ist eine Installation an den Bäumen der Rheinpromenade in Mainz und gleichzeitig eine Soziale Plastik, die aufmerksam macht auf den Ort am Fluss, das Leben der Menschen in Mainz. Sie schafft für zwei Tage, 25. und 26. August 2016, einen Begegnungsraum, einen Treffpunkt für Menschen in Mainz und zufällige Passant*innen.

beisp5Die Beteiligung an der Aktion steht allen offen. Die Konzeption der Allee der Begegnungen zielt darauf, möglichst viele unterschiedliche soziale Gruppen am Rheinufer in Kontakt zu bringen, mit ihnen in einem gemeinsamen Prozess eine Installation an den Bäumen aus unterschiedlichen Perspektiven zu gestalten. Das Mainzer Rheinufer soll so, sowohl im Arbeitsprozess des öffentlichen Ateliers und den vorangehenden Workshops als auch bei der Begehung der Ausstellung zwei Tagen danach, Themen als auch Menschen, die in der Gesellschaft eher am Rande stehen und allzu häufig unsichtbar bleiben, zusammenbringen und in die Mitte von Mainz holen.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die sich an der Aktion beteiligen. In ihrer Kreativität kann inneres Befinden nach Außen Gestalt annehmen. Im bildnerischen Tun kann über den aktuellen Zustand kommuniziert werden, was sowohl positive Potenziale beim Einzelnen freisetzen als auch gesellschaftlich relevante Themen in die Öffentlichkeit der Allee bringen kann. In der Begegnung und Kommunikation bei der gemeinsamen Aktion am Rheinufer besteht die Möglichkeit, innere und äußere (soziale) Grenzen zu thematisieren und bestenfalls zu überwinden, sowie die Möglichkeit des Ausdrucks eigener Kreativität und eigener Themen. Hierin liegt auch ein Potenzial, der „Konkurrenz“ sozialer Gruppen vor dem Hintergrund der sozialen Ungleichheit in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.

Im Laufe eines gemeinsamen Festes am 26. August ab 16 Uhr wird die Freiluftausstellung eröffnet.


Der Begriff Soziale Plastik geht auf Joseph Beuys zurück und beinhaltet u.a. die Vorstellung von gesellschaftsverändernder Kunst. Idee ist, dass jede/r Mensch durch kreatives Handeln auf die Gesellschaft einwirken kann.